{"id":469,"date":"2013-03-04T14:57:04","date_gmt":"2013-03-04T12:57:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bise-journal.com\/?p=469"},"modified":"2013-03-04T14:57:04","modified_gmt":"2013-03-04T12:57:04","slug":"performance-optimierung-systeme-anwendungen-geschaftsprozesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bise-journal.com\/?p=469","title":{"rendered":"Performance-Optimierung &#8211; Systeme, Anwendungen, Gesch\u00e4ftsprozesse"},"content":{"rendered":"<p><strong>Performance-Optimierung &#8211; Systeme, Anwendungen, Gesch\u00e4ftsprozesse<\/strong><br \/>\nvon\u00a0Wolfgang W. Osterhage<\/p>\n<p>Springer Vieweg<br \/>\nISBN 978-3-642-17189-5<\/p>\n<p><strong>49.95 \u20ac<\/strong><\/p>\n<p>Rezensent: Cristian Stary, (Linz)<\/p>\n<p>Performance-Optimierung bezieht sich auf das Verh\u00e4ltnis von Hardware-Investitionen zu Software-technischen Anwendungen, die Gesch\u00e4ftsprozesse unterst\u00fctzen. Der Autor vereinfacht nicht die Leistungsf\u00e4higkeit technischer Systeme auf messbare Hardware-Parameter, sondern greift das Thema Performance im Kontext vernetzter betrieblicher Anwendungssysteme auf. Performance-Optimierung gliedert sich dabei in die technische System-, in die fachspezifische Anwendungs-, und in die gesch\u00e4ftsfallbezogene Prozessperformance-Optimierung. Der Autor betrachtet neben Theoriebildungen zu diesen Auspr\u00e4gungen und ihren Zusammenh\u00e4ngen m\u00f6gliche Mess- und Analysekontexte. Die Systemperformance umschlie\u00dft dabei neben der Hardwareauslastung auch die Konfiguration von Systemtabellen sowie die Ein- und Ausgabe mit allen f\u00fcr das Systemmanagement relevanten Vorg\u00e4ngen und Parametern. Die Anwendungsperformance besch\u00e4ftigt sich mit dem Aufruf von Systemressourcen, der Datenspeicherung und den Vorg\u00e4ngen zur Ein- und Ausgabe, wodurch der unmittelbare Kontext der Systemressourcen abgedeckt wird. Insbesondere sind im Rahmen einer Anwendungsanalyse die Gesamtanwendung sowie deren Module bez\u00fcglich der Strukturierung von Programmen, der Datenhaltung und des interaktiven Zugriffs zu betrachten. Damit ist die Grundlage geschaffen, diejenigen Unternehmensprozesse, die durch die zu untersuchenden Anwendungen und ihren Systemen unterst\u00fctzt werden, zu hinterfragen.<\/p>\n<p>Entwickler und Entscheider in Organisationen k\u00f6nnen mit Hilfe der Ausf\u00fchrungen die folgenden Fragen fachgerecht beantworten: Welche Systemunterst\u00fctzung ist wirklich erforderlich? Und: Wie wird mein Durchsatz durch Anwendungsperformance beeinflusst? So kann aus der Sicht der IT-seitigen Gesamtperformance eine Optimierung betrieben werden. Auswirkungen auf die Kosten-Nutzen-Konstellation unterst\u00fctzen die Entscheidungsfindung im \u00f6konomischen Kontext.<\/p>\n<p>Das Buch gliedert sich in mehrere Teile, wobei dem Einf\u00fchrungsteil und dem ebenfalls zu Beginn angesiedelten Abschnitt \u00fcber Theorien zur Performance besondere Bedeutung f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der daran anschlie\u00dfenden Inhalte zukommt. Die dargestellten Grundlagen werden zun\u00e4chst im Kapitel zur Performancemessung genutzt, insbesondere um Messmethoden f\u00fcr dynamische und statische Systemgr\u00f6\u00dfen zu erl\u00e4utern. Das anschlie\u00dfende Analysekapitel gibt einen \u00dcberblick \u00fcber M\u00f6glichkeiten zur Aufbereitung von Performance-Rohdaten anhand unterschiedlicher Visualisierungstechniken. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden anschlie\u00dfend die Potentiale der Anpassung an Performanceverbesserungen diskutiert. Im Mittelpunkt stehen hier die wechselseitigen Abh\u00e4ngigkeiten zwischen System und Anwendungen. Der Thematik der Netzwerk-Performance widmet der Autor ein eigenes Kapitel, in dem er g\u00e4ngige Performance-Monitore und WLAN-Anwendungen behandelt. Die Optimierung von Unternehmensprozessen umschlie\u00dft M\u00f6glichkeiten zur Abstimmung der Systeme mit IT-Anwendungen im Kontext bestehender Prozessvielfalt und der Anwendungsoptimierung. F\u00fcr Praktiker von besonderer Bedeutung ist in diesem Kontext die Identifizierung Performance-sensibler Prozesse. Den Abschluss des Buches stellen Fallstudien zum Umgang mit f\u00fcnf unterschiedlichen Performance-Werkzeugen dar.<\/p>\n<p>Die Ausf\u00fchrungen zeichnen sich durch eine konzise Nutzung von Begrifflichkeiten und Strukturen aus, so dass wesentliche Inhalte rasch erfasst werden k\u00f6nnen. Grafiken setzt der Autor zielgerichtet zur Erl\u00e4uterung textuell beschriebener Zusammenh\u00e4nge ein. Eigene Checklisten und Zusammenfassungen gestatten den punktuellen Zugang auch zu Themen, welche unter Umst\u00e4nden erst im weiteren Kontext von Systemoptimierung zu betrachten sind. Schlie\u00dflich ist der Anhang f\u00fcr Praktiker hilfreich, da dieser einige f\u00fcr die Performanceoptimierung relevante Projektmanagementinhalte zusammenfasst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Performance-Optimierung &#8211; Systeme, Anwendungen, Gesch\u00e4ftsprozesse von\u00a0Wolfgang W. Osterhage Springer Vieweg ISBN 978-3-642-17189-5 49.95 \u20ac Rezensent: Cristian Stary, (Linz) Performance-Optimierung bezieht sich auf das Verh\u00e4ltnis von Hardware-Investitionen zu Software-technischen Anwendungen, die Gesch\u00e4ftsprozesse unterst\u00fctzen. Der Autor vereinfacht nicht die Leistungsf\u00e4higkeit technischer Systeme auf messbare Hardware-Parameter, sondern greift das Thema Performance im Kontext vernetzter betrieblicher Anwendungssysteme auf. 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